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Marktstudie zu Anwaltsprogrammen

Seit einigen Jahren gibt es eine Vielzahl von Anwaltsprogrammen für kleine, mittlere und auch große Kanzleien.
Schaut man sich diese Programme einmal an stellt man schnell fest, welche Schwerpunkte bei Programmierung abgedeckt werden sollten.
Das “gute” Programm, welches die Bedürfnisse jeder Anwaltskanzlei deckt, gibt es nicht.
Die Programme sind von ihrer Struktur teilweise weder modular aufgebaut, können also nicht nur teilweise in der Kanzlei eingesetzt werden, sind überwiegend als Unterstützungsleistung im Bereich Zwangsvollstreckung oder Aktenverwaltung konzipiert, lassen die eigentliche Unterstützung des Kanzleiinhabers bei der Zukunftsplanung missen, erfreuen sich aber dennoch erheblichen Zuspruchs.

Was ist in Zukunft geplant?

  • Marktstudie durch Erarbeitung und elektronische Zurverfügungstellung eines Fragebogens
  • Erarbeiten eines Anforderungskatalogs auf der Basis der Ergebnisse der Marktstudie
  • Schaffung einer Basis für Darstellungen durch die Anbieter
  • Zuverfügungstellung eines Forums für die Anwender

Wenn auch Sie sich an der Marktstudie beteiligen wollen, können Sie diese direkt über

https://www.treysse.com/unser-angebot/beratung/anwaltssoftware/

erreichen.

Anwaltssoftware Auswahlkriterien

Vielfach wird die Frage gestellt, welche Anwaltssoftware sei die beste auf dem Markt? Das Erstaunen ist groß, wenn die Antwort lautet: “Das kommt auf Ihre Anforderungen an”.

Tja, welche Anforderungen sollte man an eine Anwaltssoftware stellen? Wo sollte man die Schwerpunkte suchen?

Eine kleine Einführung werden Sie auf dieser Seite erhalten.

Anforderungen an ein Anwaltsprogramm

Von entscheidender Bedeutung ist die Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Beziehen Sie bei der Auswahl Ihre Mitarbeiter in die Entscheidungsfindung ein! Eine gemeinsam getroffene Entscheidung hilft, die Probleme und Schwierigkeiten, die immer auftreten werden, gemeinsam zu bewältigen.

Auch an dieser Stelle soll lediglich eine Sensibilisierung für die Schwerpunkte bei der Auswahl einer Anwaltssoftware stattfinden. Sie werden als Rechtsfachwirt bei der Entscheidungsfindung beteiligt sein, so dass ein gewisses Grundwissen notwendig ist.

Adressverwaltung

Dreh- u. Angelpunkt einer Anwaltssoftware ist die Adressverwaltung. Hier sollten alle Angaben zur Person gemacht werden können, die bei späterer Bearbeitung zur Verfügung stehen müssen.

Wichtig ist dabei, dass die Angaben nicht direkt insgesamt bei Anlage der Adresse gemacht werden müssen, sondern auch nachträglich hinzugefügt werden können.

Wünschenswert wäre es, wenn die Anbieter Eingabemasken zur Verfügung stellen würden, die je nach Art der Person, also natürliche oder juristische Person entsprechende Felder enthalten würden. Es macht wenig Sinn, bei der Eingabe einer juristischen Person das Feld „Vorname” anzuzeigen.

Auch eine Zuordnung nach Mandant oder Gegner sollte nicht im Rahmen der Adressverwaltung erfolgen, da dieses von der Stellung abhängig ist, die die Person letztendlich in einem Mandat hat. So kann der Gegner im Rahmen eines Mandats sehrwohl Mandant in einem anderen Mandat sein.

Zumindest sollten folgende Daten zur Person erfasst werden können, wobei wir an dieser Stelle einmal von einer natürlich Person ausgehen:

  • Titel, Anrede, Name, Vorname, Geburtsname
  • Anschrift (und zwar zu jeder Person die Möglichkeit unendlich viele Anschriften aufnehmen zu können), wobei auch die Möglichkeit einer ausländischen Anschrift möglich sein sollte, die sich von einer deutschen Anschrift ja erheblich unterscheidet.
  • Kommunikationsmittel, also Telefon, Telefax, Handy, E-Mail-Adresse (auch hier keine Beschränkung auf die Anzahl)
  • Bankverbindungen (also Bankleitzahl, Konto-Nr., Bankname)
  • Geburtsdatum, Datum der Eheschließung, Steuer-Nr., , Vorsteuerabzugsberechtigung,
  • Rechtsschutz-Versicherungs-Nr. (Versicherung über Auswahlfeld, da diese nur einmal im System vorhanden sein sollte)
  • Möglichkeiten für Eingabe von Marketingdaten (interessiert sich für Informationen über bestimmte Rechtsgebiete, bekommt Weihnachtskarte, wird zu Seminaren eingeladen etc.)

Das wären die Mindestanforderungen, bezogen auf eine natürliche Person.

Sie sehen also, bereits in diesem kleinen Teilbereich sind eine Vielzahl von Dingen zu beachten, die Ihnen das Leben später einfacher machen.