Archiv der Kategorie: IT Allgemein

Hurra, nun ist es da, das beA. Und nun?

© fotomek - fotolia
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Gott, war das eine Geburt.
Die Einführung des “besonderes elektronisches Anwaltspostfach” kurz “beA” genannt, entwickelte sich zu einem Streit zwischen der Bundesrechtsanwaltskammer (kurz BRAK) und Teilen ihrer Mitglieder, führte zu Verfahren vor dem Anwaltsgerichtshof in Berlin und nun doch – hoffentlich – zu einem guten Ende. Hurra, nun ist es da, das beA. Und nun? weiterlesen

Informationstechnik in der Anwaltskanzlei Umfrage 2016

Paragraf©VRDDie Umfrage zum Thema “Informationstechnik in der Anwaltskanzlei” wird zum 30.10.2016 geschlossen.

Sie haben bis dahin Gelegenheit, an dieser Umfrage teilzunehmen.

Diese  ist absolut anonymisiert und lässt keinen Rückschluss auf den Teilnehmer der Umfrage zu.
Um ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten, wäre ich für rege Teilnahme dankbar. Die Bearbeitungszeit nimmt nicht mehr als zehn Minuten in Anspruch.

Sie finden die Umfrage hier

Informationstechnik in der Anwaltskanzlei Umfrage 2016

Marco 2811 - Fotolia
Marco 2811 – Fotolia

Wie auch in den vergangenen Jahren, wird für 2016 eine Umfrage zum Thema “Informationstechnik in der Anwaltskanzlei” durchgeführt.

Diese Umfrage ist absolut anonymisiert und lässt keinen Rückschluss auf den Teilnehmer der Umfrage zu.
Um ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten, wäre ich für rege Teilnahme dankbar. Die Bearbeitungszeit nimmt nicht mehr als zehn Minuten in Anspruch.

Sie finden die Umfrage hier

BitLocker als Tool zur Verschlüsselung von Daten

 amir kaljikovic - Fotolia
amir kaljikovic – Fotolia

Ich hatte ja bereits an anderer Stelle auf die Gefahren eines Datenverlustes durch ein verlorenes oder gestohlenes Notebook hingewiesen.

Das Abhandenkommen eines Notebooks wird sich gegebenenfalls nicht vermeiden lassen.

Vermeiden lassen kann sich jedoch der Verlust von Daten, durch Kenntnisnahme nicht berechtigter Dritter. Hierfür gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. BitLocker als Tool zur Verschlüsselung von Daten weiterlesen

Tethering, ohne WLan mit dem Notebook oder Chromebook ins Internet

© Rawpixel - Fotolia
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In Zeiten der Nutzung von Clouddiensten ist der Zugriff auf das Internet von teilweise existenzieller Bedeutung.

Wenn Sie, wie ich, oft mit einem ChromeBook arbeiten, werden Sie feststellen, welche Probleme es manchmal bereitet, ein WLan zur Verfügung zu haben. Da wandeln sich die Vorteile eines ChromeBooks, wie z. B. keinerlei Datenverluste bei Diebstahl, leichtes Gewicht, keine Festplatte, die defekt gehen kann, leicht in Nachteile um, wie z. B. kein Zugriff auf die gerade benötigten Daten.

In den Fällen, wo kein WLan zur Verfügung steht, helfe ich mir mit Tethering, einer Funktion, die in jedem Smartphone enthalten und auch überwiegend nutzbar ist. Ausnahmen gibt es durch Einschränkungen des Providers, oder Alter des Smartphones. Thetering bedeutet nichts anderes, als dass ich mein Smartphone für die Internetverbindung zur Verfügung stelle.

Geschehen kann dieses über

  • WLan (Vorteil kann man gut absichern)
  • Bluetooth (nicht immer unbedingt vorhanden)
  • Kabel (wer hat schon immer ein Kabel dabei?)

Ich habe mich für WLan entschieden.

Nachfolgend schildere ich kurz, wie ich dieses eingerichtet habe. Ich nutze ein SAMSUNG GT-19100 (also nicht das modernste Gerät) mit der Android Version 4.1.2. Die Darstellung der Freischaltung kann also je nach Gerät oder Betriebssystem unterschiedlich sein.

  • Aufruf „Einstellungen“ über Menü
  • Aufruf „Weitere Einstellungen“
  • Aufruf „Tethering und mobiler Hotspot
  • Auswahl „Mobiler WLan-Hotspot aktivieren” (für WLan)
  • Name für das WLan eingeben und Passwort festlegen

Sie haben weiterhin die Möglichkeit „Allen Geräten“ den Zugriff zu gewähren oder diesen auf nur zugelassene Geräte zu beschränken.

Da das aktivierte Tethering Einfluss auf die Akkuleistung hat, sollten Sie es bei Nichtnutzung ausschalten.

Gedanken zu “Five ways for your law firm to increase its profitability”

make your choiceWährend einer kurzen Wartezeit hatte ich Gelegenheit, einen Blogbeitrag von Abby Jackson von Bott & Co in Legalsupportnetwork zu lesen.
Abby zeigt fünf Wege auf, die Profitabilität einer Kanzlei zu steigern.

Sicherlich sind diese fünf Wege nichts absolut Neues, aber ich glaube, man kann nicht oft genug auf diese Möglichkeiten hinweisen.
Zumindest ist der Beitrag für mich eine Anregung gewesen, hierauf näher einzugehen.

 

Investieren Sie in IT-Technik

Ich stimme ihr voll zu, dass die Optimierung der IT-Prozesse einer Kanzlei weit mehr erfordert, als Kapital für die neue Technik. Nur eine umfassende Überprüfung aller Prozesse innerhalb einer Rechtanwaltskanzlei und die danach vorzunehmende Reorganisation oder Neuschaffung von Prozessen kann den Einsatz einer auf die Prozesse abgestimmten IT amortisieren und zu einer mittel- u. langfristigen Verbesserung des wirtschaftlichen Kanzleiergebnisses führen.

Wie bei allen Organisationsmassnahmen kann und sollte dieses nicht mit einem „Big Bang“ erfolgen, sondern gemeinsam mit allen Beteiligten sollten die Prozesse herausgesucht werden, die den größt möglichen Erfolg mit dem geringsten Aufwand erwarten lassen. Dieses dient nicht nur allein der Motivation der Inhaber und Mitarbeiter der Kanzlei. Das ist wohl auch das, was Abby meint, wenn sie ausführt: “ I have found that the best way to start is by making a few simple process updates that make a large impact on the users (so that they realise the benefit). This way you can really start to get staff on board with improving systems and making the most of the technologies available. „ Gedanken zu “Five ways for your law firm to increase its profitability” weiterlesen

Umfrage Informationstechnik in der Anwaltskanzlei

UmfrageZum 31.10.2014 läuft die Umfrage für das obige Thema ab.

Selbstverständlich werden wir das Ergebnis der Umfrage auch an dieser Stelle veröffentlichen, so dass Sie die Möglichkeit haben, das Ergebnis mit Ihrer Kanzlei zu vergleichen.

Die Umfrage ist absolut anonym und dauert maximal 10 Minuten.

Soweit Sie sich noch nicht an dieser Umfrage beteiligt haben, hier noch einmal der Link

https://docs.google.com/forms/d/1bMRfw00_afJALrFECHfDfXjtjz1IdcmeckdvTUEDAlQ/viewform?usp=send_form

Ich würde mich freuen, wenn auch Sie an dieser kleinen Umfrage teilnehmen würden.

Sprachanalyse Zukunft oder Wirklichkeit, Fluch oder Segen?

Wikipedia führt unter dem Begriff Sprachanalyse aus:

Sprachanalyse ist einerseits ein Fachbegriff aus der Sprachwissenschaft. Dort bezeichnet er die inhaltliche (Semantik) und formale (Syntaktik) Untersuchung eines Textes nach dem Charakter der verwendeten Sprachmittel. Andererseits wird “Sprachanalyse” in unterschiedlichem Sinn in der Philosophie verwendet, etwa sehr allgemein für die Analyse natürlicher Sprache überhaupt als ein Teilprojekt neben anderen Aufgabenbereichen oder spezifischer für Forschungsprogramme, die vorsehen, Philosophie zu betreiben als Analyse der Alltagssprache.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Sprachanalyse

Aber gibt diese Darstellung wirklich das wieder, was heute unter Sprachanalyse bereits möglich ist? Ich glaube nicht.
Im Rahmen eines Beratungsauftrages bin ich auf ein Produkt http://www.nice.com/speech-analytics gestoßen, welches eine Reihe interessante Möglichkeiten enthält, die ich hier kurz darstellen möchte.

Phonetische Indexierung
Diese Funktion gibt die Möglichkeit, z. B. ein gesamtes Gespräch oder Telefonat in Phoneme (kleinste sprachliche Einheit) zu unterteilen und diese in einer Datenbank abzuspeichern. Diese wiederum kann nach einer Vielzahl von Kriterien, wie z. B. Wörter, Begriffe etc. durchsucht werden.

Speech-to-Text-Transcription
Eigentlich nichts neues. Hier wird gesprochener und gespeicherter Text in Schriftform umgesetzt, also genau das, was auch eine digitale Spracherkennung leistet.
Wäre da nicht die Möglichkeit der Erstellung von Text- u. Data-Mining-Modellen.

Ziehen wir wieder Wikipedia zu Rate:

Text Mining, seltener auch TextminingText Data Mining oder Textual Data Mining, ist ein Bündel von Algorithmus-basierten Analyseverfahren zur Entdeckung von Bedeutungsstrukturen aus un- oder schwachstrukturierten Textdaten. Mit statistischen und linguistischen Mitteln erschließt Text-Mining-Software aus Texten Strukturen, die die Benutzer in die Lage versetzen sollen, Kerninformationen der verarbeiteten Texten schnell zu erkennen. Im Optimalfall liefern Text-Mining-Systeme Informationen, von denen die Benutzer zuvor nicht wissen, ob und dass sie in den verarbeiteten Texte enthalten sind. Bei zielgerichteter Anwendung sind Werkzeuge des Text Mining außerdem dazu in der Lage, Hypothesen zu generieren, diese zu überprüfen und schrittweise zu verfeinern.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Text_Mining

Speaker Trennung
Hier werden die Gespräche der beteiligten Personen analysiert dahingehend, welcher Gesprächsteil welcher Person zuzuordnen ist.

Emotion Erkennung
Bemühen wir zur ersten Erklärung wieder Wikipedia:

Emotionserkennung ist der Prozess der Abstraktion und Klassifikation von audio-visuellen Signalen und ihre Entschlüsselung als Zeichen für Emotionen. Sie findet vor allem in der Emotionspsychologie, der Psychotherapie, der Humanethologie und der Robotik Anwendung. In der Robotik unterscheidet man zwischen visueller Emotionserkennung und akustischer Emotionserkennung. Im Gegensatz zur Humanethologie und der Psychologie hat die Robotik ein sehr einfaches Bild menschlicher Emotionen. So werden hier der Ausdruck und die Darstellung von Emotionen häufig mit dem Empfinden von Emotionen gleichgesetzt. Folgendes Beispiel soll dies verdeutlichen. Sobald eine Person seine Mundwinkel nach oben zieht oder z. B. den Satz „ich bin fröhlich“ spricht, deutet das die Robotik als Freude. Die Psychologie hingegen würde hier erstmal nur den Ausdruck eines fröhlichen Satzes sehen – aber noch lange keine echte Freude.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Emotionserkennung

Vereinfacht ausgedrückt gibt das Tool die Möglichkeit, Emotionen der Beteiligten eines aufgenommenen Telefonats analysieren zu können, also ob Zufriedenheit oder Unzufriedenheit vorliegt, aber auch Nervosität etc.

Talk-over-Analyse
Diese verschafft einen Eindruck über den Gesprächsfluss eines Telefonats, also ob einer der Beteiligten geschwiegen, gezögert oder fließend gesprochen hat, oder ob die Beteiligten gemeinsam gesprochen haben, was wieder Rückschluss auf eine Vielzahl von Erkenntnissen zulässt.

Fazit
Sicherlich ist dieses Programm vordergründig für Supportcentren, Callcenter etc. gedacht, um – natürlich nach Vorankündigung – Gespräche über Grund, Inhalt, Ablauf, Zufriedenheit etc. analysieren zu können, um “die Kundenzufriedenheit” zu erhöhen.
Aber wird es dabei bleiben?