Archiv der Kategorie: Datenschutz

DSGVO in der Anwaltskanzlei (Die Informationspflichten Muster)

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In meinem letzten Artikel zu diesem Thema habe ich Stellung genommen zu den Erfordernissen der Informationspflichten bei Erhebung personenbezogener Daten bei der betroffenen Person (Art. 13 DSGVO).
Bevor ich in einem weiteren Artikel auf die Erfordernisse der Informationspflichten bei Erhebung personenbezogener Daten bei Dritten eingehe, möchte ich Ihnen noch praktische Tipps für die Art der Zurverfügungstellung und Mitteilung an die Hand geben.  DSGVO in der Anwaltskanzlei (Die Informationspflichten Muster) weiterlesen

DSGVO in der Anwaltskanzlei (die Informationspflichten Teil 1)

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Die DSGVO regelt die Informationspflichten des Verantwortlichen gegenüber der betroffenen Person in Abhängigkeit davon, ob die personenbezogenen Daten

  • bei der betroffenen Person direkt (Art. 13 DSGVO)
  • oder bei Dritten (Art. 14 DSGVO) erhoben werden.

DSGVO in der Anwaltskanzlei (die Informationspflichten Teil 1) weiterlesen

DSGVO in der Anwaltskanzlei (Verzeichnis TOM)

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Wie im letzten Beitrag zu diesem Thema bereits angekündigt, möchte ich diesmal zu einem Thema Stellung nehmen, welches auch schon in Teilen aus dem BDSG bekannt war, den sogenannten technischen und organisatorischen Maßnahmen (kurz TOM genannt)

Die Vorschriften hierfür finden Sie in Art. 32  DSGVO. DSGVO in der Anwaltskanzlei (Verzeichnis TOM) weiterlesen

EU-Datenschutzgrundverordnung in der Anwaltskanzlei

© Andrey Popov

Die ab 25.05.2018 zu beachtende Verordnung (EU) 2016/679 – kurz EU-DSGVO – bringt auch für die Anwaltskanzlei einige Änderungen mit sich, die es zu beachten gilt.

Auftragsdatenverarbeitung nach § 11 Abs. 5 BDSG

Ich hatte in meinem Beitrag

– Auftragsdatenverarbeitung – Wartungsverträge und IT-Support

auf den nach dem zur Zeit noch geltenden § 11 Abs. 5 BDSG notwendigen Vertrag über die Auftragsdatenverarbeitung für IT-Wartungsverträge und Instandsetzungsverträge hingewiesen. EU-Datenschutzgrundverordnung in der Anwaltskanzlei weiterlesen

Auftragsdatenverarbeitung in der Anwaltskanzlei (WebHosting)

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Ich hatte in meinem letzten Artikel zur Auftragsdatenverarbeitung in der Anwaltskanzlei konkret Stellung zum IT-Support genommen.

Ein weiterhin, gerade in der Anwaltschaft, nicht ernst genommener Punkt ist die Notwendigkeit des Abschlusses eines Vertrages zur Auftragsdatenverarbeitung im Bereich des WebHostings.
Nach Ansicht des bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) handelt es sich bei

  • dem Empfang und
  • der Archivierung

von E-Mails, die ihnen von Dritten zugesandt wurden, ebenso um eine Auftragsdatenverarbeitung wie dieses

  • für Eintragungen in Kontaktformularen auf ihrer Webseite
  • oder auch bei einem Tracking des Verhaltens des Users  in Ihrem Auftrag.

Dieses bedeutet, dass die gesetzlichen Anforderungen nach § 11 Abs. 2, Satz 2 BDSG zu erfüllen sind d. h. ein Vertrag mit dem Dienstleister mit den dort genannten Regelungen zu treffen ist.

Nachlesen können Sie dieses auf Seite 39 des Tätigkeitsberichtes 2015/2016.
Sie finden diesen unter https://www.lda.bayern.de/media/baylda_report_07.pdf

Sollten Sie Fragen zum Datenschutz in Ihrer Kanzlei haben, können Sie mich gerne ansprechen.

Auftragsdatenverarbeitung in der Anwaltskanzlei (IT-Support)

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Vielfach werden in Anwaltskanzleien IT Systeme und Software im Rahmen eines Wartungsvertrages durch Dritte supported.
Leider wird oft übersehen, dass es sich hierbei um eine Tätigkeit handeln kann, die nach § 11 Abs. 5 BDSG (Auftragsdatenverarbeitung) zu bewerten ist.

(5) Die Absätze 1 bis 4 gelten entsprechend, wenn die Prüfung oder Wartung automatisierter Verfahren oder von Datenverarbeitungsanlagen durch andere Stellen im Auftrag vorgenommen wird und dabei ein Zugriff auf personenbezogene Daten nicht ausgeschlossen werden kann.

Danach ist zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber ein Vertrag über die sogenannte Auftragsdatenverarbeitung schriftlich zu schließen (§ 11 Abs. 2 BDSG). Auftragsdatenverarbeitung in der Anwaltskanzlei (IT-Support) weiterlesen

Hurra, nun ist es da, das beA. Und nun?

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Gott, war das eine Geburt.
Die Einführung des “besonderes elektronisches Anwaltspostfach” kurz “beA” genannt, entwickelte sich zu einem Streit zwischen der Bundesrechtsanwaltskammer (kurz BRAK) und Teilen ihrer Mitglieder, führte zu Verfahren vor dem Anwaltsgerichtshof in Berlin und nun doch – hoffentlich – zu einem guten Ende. Hurra, nun ist es da, das beA. Und nun? weiterlesen

Cyber Risk Versicherung für die Anwaltskanzlei

© Andrey Popov
© Andrey Popov

Immer häufiger hält die elektronische Verarbeitung in unseren Kanzleien Einzug. Der Weg weg von der sogenannten “Papierakte” hin zur “elektronischen Akte” wird von allen Seiten als dringend notwendig beschrieben und macht arbeitstechnisch und wirtschaftlich einen Sinn.
Es ist jetzt an der Zeit sich die Frage zu stellen, ob die Änderungen der Arbeitsweise verbunden mit einem höhen Datenrisiko versicherungstechnisch bereits ausreichend abgedeckt ist.

Viele Kanzleien, insbesondere kleinere und mittlere, unterschätzen die Gefahren der Nutzung des Internets und die der elektronischen Arbeitsweise.
Der Ausfall eines Rechners oder der Absturz eines Programms ist nicht nur ärgerlich, sondern kann zu erheblichen Schäden führen. Vielen von Ihnen wird das bereits bekannt sein. Ursachen hierfür können nicht nur schlecht getestete Updates sein, sondern insbesondere auch Angriffe von außen.
Hierdurch können erhebliche

  • Eigenschäden und
  • Drittschäden (Hapftlicht)

entstehen.
Die entstehenden Risiken für eine Anwaltskanzlei liegen überwiegend in der Betriebsunterbrechung. Aber auch die sonstigen Risiken wie z. B.

  • Datenverlust
  • Datenschutzverletzung
  • Ausspähen von Daten- u. Geschäftsgeheimnissen

um nur einige wenige zu nennen, sind nicht ohne.

Sie sollten sich daher mit Ihrem Versicherungsmakler in Verbindung setzen um festzustellen, welche Risiken bereits durch Ihre jetzige Versicherung gedeckt sind und wo es sinnvoll ist, entsprechende Änderungen in den Versicherungsverträgen vornehmen zu lassen.

Einen ersten Überblick können Sie in dieser kleinen Broschüre finden.

 

Datensicherung in der Anwaltskanzlei

© Ivelin Radkov
© Ivelin Radkov

Es ist wieder soweit. Sobald das neue Jahr beginnt, liefern eine Vielzahl von Softwareherstellern wieder ihre Updates aus. Dabei lässt es sich manchmal nicht vermeiden, dass aufgrund verschiedenster Hardwarekonfigurationen der Kanzleien das Update zu fehlerhaften Programmabläufen führt.
So anscheinend gerade wieder geschehen durch ein Update eines der führenden Softwarehäuser für Anwaltssoftware. Datensicherung in der Anwaltskanzlei weiterlesen

Unsere Daten sollten uns wichtig sein

©Gina Sanders - Fotolia
©Gina Sanders – Fotolia

Dass wir alle uns aufgrund der fortschreitenden technischen Möglichkeiten zum gläsernen Bürger entwickeln, dürfte kein Geheimnis sein.
Sicherlich sind im Rahmen der “NSA-Affäre” in jüngster Zeit vielfältige Diskussionen über die vorherrschende Datensammelwut geführt worden, in den sozialen Netzwerken kontrovers und emotional, ohne jedoch zu beachten, dass wir selbst unsere Daten mehr oder weniger wissentlich umfassend zur Verfügung stellen.
Warnungen hiergegen verhallen ungehört und nur die wenigsten von uns hinterfragen, welche Möglichkeiten eigentlich zur Zeit bestehen, die Daten der Bürger umfassend abzugreifen. Unsere Daten sollten uns wichtig sein weiterlesen