Archiv der Kategorie: Außendarstellung

Notebook mit Daten abhanden gekommen, was nun?

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Eine vielfach wenig beachtete Vorschrift ist die des § 42 a BDSG betreffend die „Informationspflicht bei unrechtmäßiger Kenntniserlangung von Daten“.

Wenn man bedenkt, dass

  • Weltweit jährlich mehr als 800.000 Notebooks „verloren“ gehen,
  • Pro Woche mehr als 12.000 Notebooks auf US-Flughäfen,
  • Pro Woche mehr als 4.000 Notebooks auf UK-Flughäfen

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Legal proofreading für die Anwaltskanzlei

©rupbilder - fotolia
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Die Globalisierung der Wirtschaft macht auch vor den Rechtsmärkten nicht halt.

Dieses merken auch kleinere und mittlere Kanzleien zwischenzeitlich. Immer mehr internationale Unternehmen drängen auf den deutschen Markt, was dazu führt, dass die Rechtsberatung zu deutschen Rechtsfragen mit internationalen Klienten zunimmt.

Dieses stellt die Kanzleien teilweise doch vor erhebliche Probleme. Es ist nicht einfach, und da werden Sie mir zustimmen, deutsche Rechtsfragen einem englischsprachigen Mandanten in einfachen Worten zu erklären. Noch problematischer wird es, wenn ein Vertrag in englischer Sprache gefasst werden soll. Hier fallen Angebot und Erwartungshaltung teilweise doch sehr auseinander.

Während große und internationale Kanzleien sich die Möglichkeit geschaffen haben, Muttersprachler für solche Tätigkeiten vorzuhalten, ist dieses kleinen und mittleren Kanzleien teilweise nicht möglich.

Das bedeutet aber nicht, dass diese nicht ebenso die entsprechenden Produkte mit höchster Qualität liefern könnten.

Zwischenzeitlich gibt es eine Vielzahl von Lektroraten, die das sogenannte „Legal Proofreading“ zu ihrer Aufgabe gemacht haben.

Hierbei geht es primär nicht um die Übersetzung eines deutschen in einen z.B. englischen Text sondern vielmehr darum, – Je nach Vorgabe – diesen Text auf unterschiedliche Kriterien zu überprüfen, wie zum Beispiel

  • richtige Wortwahl,
  • zutreffender Stil,
  • Verständlichkeit,
  • logischer Aufbau,
  • korrekte Zitierweise
  • Einhaltung von vorgegebenen Formaten
  • und vieles mehr

Die Kosten variieren hierbei sehr stark und sind überwiegend abhängig von den einzelnen Vorgaben, also was tatsächlich überprüft werden soll. Diese Kosten rechnen sich jedoch, wenn man bedenkt, welche Kosten letztendlich durch ein schlechtes oder gar mangelhaftes Produkt entstehen können.

Der Verarbeitungsweg ist relativ einfach. Die Anbieter von Proof Reading geben ihren Kunden die Möglichkeit, die Texte elektronisch zur Verfügung zu stellen. Je nach Umfang des Textes und der Aufgaben liegt das Ergebnis teilweise binnen 24 Stunden vor.

Teilweise wird auch die Möglichkeit eines Probetextes geboten. Sie sollten diese Möglichkeit auf jeden Fall einmal nutzen.

Achten Sie aber darauf, dass sogenanntes „Legal Proofreading“ angeboten wird, d.h. also die Texte auch von einer Person bearbeitet werden, die hiervon etwas verstehen.

Papierauswahl in der Anwaltskanzlei

Sicherlich kann man trefflich darüber streiten, ob ein gedruckter Briefbogen für eine Anwaltskanzlei noch notwendig ist, oder ob ein mit dem Drucker selbst erstellter Ausdruck ausreichend ist. Hier gehen die Meinungen – mit Recht – auseinander.
Das soll auch nicht das Thema des kleinen, nachfolgenden Beitrags sein. Vielmehr geht es um das allgemeine Nutzpapier, also z. B. zweiten Seiten eines mehrseitigen Schreibens, Papiere für Entwürfe oder Fotokopien etc.

Grundsätzliches

Bevor ich näher auf das Papier selbst eingehen möchte, hier einige Zahlen: Papierauswahl in der Anwaltskanzlei weiterlesen

Ja ist denn schon wieder Weihnachten? (Oder, wie ich meine Mitmenschen mit Weihnachtskarten zuschütte)

Jetzt kommt sie wieder, die Flut der Weihnachtskarten. Gediegen, modern, mit und ohne Glitzer, elektronisch und ganz schlimm, mit Musik.

Alle Jahre wieder das gleiche Spiel. Jedes Jahr stelle ich mir die Frage, wohin mit den Karten? Schließlich will man ja keinen lieben Mitmenschen, der zumindest in dieser Zeit an einen denkt, vergraulen.
Also konmen sie, die Karten, wie jedes Jahr auf die Fensterbank. Schön hintereinander versetzt aufgestellt, so dass man sie schön erkennen kann.
Wer keine eigene Fensterbank hat, nutzt hat die vom Kollegen. Irgendwo wird sich schon ein Plätzchen finden lassen.
Und hier findet sie, die alljährliche Weihnachtskarte, die Beachtung, die sie verdient hat, nämlich keine.
Sie führt jedes Jahr zu einer absoluten Belästigung und jeder noch so nichtsnutzige Anbieter, eines noch weniger nutzvollen Produkts, versucht zusätzlich mit dieser Karte die erste Geschäftsverbindung aufzubauen.
Sie stellen fest, mein Frust über diese Karten ist zwischenzeitlich erheblich hoch.

Am liebsten sind mir die Weihnachtsgrüße, bei denen mir auf dem elektronischen Weg im Rahmen einer E-Mail mitgeteilt wird, dass XYZ mir eine Weihnachtskarte geschickt hat und ich mir diese über den Link xxxxx ansehen kann. Da sage ich nur: “E-Mail gleich löschen”.

Versenden auch Sie Weihnachtskarten? Gehören auch Sie zu den Menschen die denken, das sei eine gute Werbemaßnahme? Dann wissen Sie wahrscheinlich nicht, dass die Weihnachtskarte das Medium mit dem größten Streuverlust ist. Ihre Weihnachtskarte geht in dem Wust der Weihnachtskarten Ihrer Mitmenschen unter. Sie wird keine Beachtung finden, es sei denn, Sie kleben sie im Umschlag fest, damit eine gewisse Mühe entsteht, die Karte lesen zu können.

Aber Spass beiseite. Warum versuchen Sie es nicht einmal mit einer Karte zum Namenstag, oder zu den vier verschiedenen Jahreszeiten, also z. B Frühlingsanfang. Warum nicht zu einem erfreulichen familiären Ereignis. Muss ja nicht gerade bei der erfolgen Scheidung sein. Ich meine hier mehr z. B. bei Kindersegen etc. Beispiele würden sich hier viele finden lassen.

Heute ist z. B. Nikolaustag. Haben Sie Ihren Geschäftspartnern zu diesem Ereignis eine Karte geschickt? Diese wäre bestimmt aufgefallen und gut angekommen. Nein? Macht nichts, Nikolaustag ist auch im nächsten Jahr wieder.

In diesem Sinne, schöne Feiertage.

 

 

Mandantenbefragung in der Anwaltskanzlei

Für deutsche Unternehmen gehören die Kosten für die Kundengewinnung zu den größten Kostentreibern im Kundenmanagement. Teilweise wird von einem fünf mal höherem Kostenbetrag für die Gewinnung eines Neukunden anstelle der Bindung  eines Bestandskunden gesprochen.
In der Anwaltschaft wird das ebenso der Fall sein.
Es wundert daher, warum ein Großteil der Kanzleien nicht die Möglichkeit der Mandantenpflege nutzt.

Eine Möglichkeit ist unter anderem die Mandantenbefragung. Diese kann

  • unmittelbar nach Abschluss eines Mandats,
  • bei Stammmandanten periodisch,

in Form von

  • persönlicher Ansprache,
  • schriftlicher Abfrage in Form eines Formblatts,
  • elektronischer Befragung,

erfolgen.

Davon abgesehen, dass der Mandant das berechtigte Gefühl erhält, dass man sich um ihn kümmert, seine Meinung dem Unternehmen wichtig ist, kann eine solche Befragung auch ein proaktiver Beitrag zur Mandatsgenerierung sein.

Wichtig ist, dass die Befragung ein detailliertes Ergebnis erwarten lässt, das eine Verbesserung des Services da ermöglicht, wo es notwendig erscheint. Hierzu gehört es auch Fragen zu stellen, die eine kritische Beantwortung durch den Mandanten ermöglichen.

Eine solche Mandantenbefragung sollten Sie auch als Teil eines aktiven Beschwerdemanagements sehen.

Sollten noch Fragen hierzu offen sein, können Sie gerne das Kontaktformular nutzen.

 

 

Powerpoint in der Anwaltskanzlei

Das wohl bekannteste Präsentationsprogramm auf dem Markt, Powerpoint, wird 20 Jahre alt. Dieses war wohl auch der Anlass, warum sich das Wirtschaftsmagazin “Wirtschaftswoche” in seinem Heft 43/2007 mit diesem Produkt beschäftigte.

Allerdings wenig schmeichelhaft in der Aufmachung für den Hersteller Microsoft, wurde doch der Artikel mit

“Das Problem: PowerPoint nervt

  • weil es Intelligenz tötet,
  • langweilt,
  • Zeit raubt

überschrieben. Als Lösung wurde vorgeschlagen, nicht zu präsentieren, sondern zu reden.

Schätzungsweise sollen jährlich 30 Millionen Power-Point-Präsentationen weltweit erstellt werden. Gehören hierzu auch die Präsentationen in Ihrem Büro, oder nutzen Sie Powerpoint noch nicht oder schon nicht mehr?