Panta rhei alles fliesst

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Nach über dreißig Jahren Organisationsberatung,  speziell für Rechtsanwälte und Notare, werde ich mich zum 31.12.2018 aus dem aktiven Berufsleben zurückziehen und meinen Gewerbebetrieb schließen.

 

Es war eine schöne Zeit und ich möchte sie nicht missen.
Ich durfte an der technischen Entwicklung eines interessanten Berufsstandes teilhaben, beginnend bei z. B. der Diktatfolie bis hin zur elektronischen Spracherkennung und vieles mehr.
Ich werde die digitale Entwicklung im Bereich der Anwaltskanzleien natürlich auch privat weiterhin im Auge behalten und freue mich auf die anstehenden Neuerungen auch oder gerade im KI-Bereich.

Meinen Kunden möchte ich für das mir geschenkte Vertrauen danken.
Bestehende Aufträge werden zur Zeit abgewickelt.
Neue Aufträge werde ich nicht mehr übernehmen.

Bleibt mir nur, Ihnen auch weiterhin viel Erfolg zu wünschen.

Ihr
H. Treysse

 

DSGVO in der Anwaltskanzlei (Die Informationspflichten Muster)

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In meinem letzten Artikel zu diesem Thema habe ich Stellung genommen zu den Erfordernissen der Informationspflichten bei Erhebung personenbezogener Daten bei der betroffenen Person (Art. 13 DSGVO).
Bevor ich in einem weiteren Artikel auf die Erfordernisse der Informationspflichten bei Erhebung personenbezogener Daten bei Dritten eingehe, möchte ich Ihnen noch praktische Tipps für die Art der Zurverfügungstellung und Mitteilung an die Hand geben.  DSGVO in der Anwaltskanzlei (Die Informationspflichten Muster) weiterlesen

DSGVO in der Anwaltskanzlei (die Informationspflichten Teil 1)

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Die DSGVO regelt die Informationspflichten des Verantwortlichen gegenüber der betroffenen Person in Abhängigkeit davon, ob die personenbezogenen Daten

  • bei der betroffenen Person direkt (Art. 13 DSGVO)
  • oder bei Dritten (Art. 14 DSGVO) erhoben werden.

DSGVO in der Anwaltskanzlei (die Informationspflichten Teil 1) weiterlesen

DSGVO in der Anwaltskanzlei (Versendung von E-Mails)

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Die Frage der Verschlüsselungspflicht für E-Mails bei der Versendung durch Rechtsanwälte wird zurzeit kontrovers diskutiert.

Vorab möchte ich feststellen, dass es absolut sinnvoll ist, E-Mails grundsätzlich zu verschlüsseln, wenn man die Sicherheit und Unversehrtheit der zu versendenden Daten sicherstellen will. Hieran führt kein Weg vorbei. DSGVO in der Anwaltskanzlei (Versendung von E-Mails) weiterlesen

DSGVO in der Anwaltskanzlei (Verzeichnis TOM)

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Wie im letzten Beitrag zu diesem Thema bereits angekündigt, möchte ich diesmal zu einem Thema Stellung nehmen, welches auch schon in Teilen aus dem BDSG bekannt war, den sogenannten technischen und organisatorischen Maßnahmen (kurz TOM genannt)

Die Vorschriften hierfür finden Sie in Art. 32  DSGVO. DSGVO in der Anwaltskanzlei (Verzeichnis TOM) weiterlesen

DSGVO in der Anwaltskanzlei (Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten)

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Ich hatte in meinem letzten Artikel zum Thema DSGVO in der Anwaltskanzlei angekündigt, auf die Notwendigkeit der Führung eines Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten (Verarbeitungsverzeichnis oder kurz auch VVT genannt) näher einzugehen.
Wer sich bisher mit dem BDSG beschäftigt hat, kennt noch die sogenannten „Verfahrensverzeichnisse „. Soweit Sie diese geführt haben, können Sie diese gerne als Grundlage für das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten nehmen und letzteres nur anpassen. DSGVO in der Anwaltskanzlei (Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten) weiterlesen

DSGVO in der Anwaltskanzlei (erste Massnahmen)

© Jeanette Dietl

Nun ist sie auch in der Anwaltschaft umfassend angekommen, die Verordnung (EU) 2016/679, nachfolgend kurz DSGVO genannt. Erstaunlich ist, dass die fast vergangenen zwei Jahre Übergangszeit von vielen Anwälten, wie auch übrigen Unternehmen, weder zur Kenntnis, noch dazu genutzt wurden, die notwendigen Vorbereitungen zu treffen, damit nach Ablauf der Übergangszeit am 25. Mai 2018 die geforderten Voraussetzungen der Verordnung erfüllt werden. DSGVO in der Anwaltskanzlei (erste Massnahmen) weiterlesen

EU-Datenschutzgrundverordnung in der Anwaltskanzlei

© Andrey Popov

Die ab 25.05.2018 zu beachtende Verordnung (EU) 2016/679 – kurz EU-DSGVO – bringt auch für die Anwaltskanzlei einige Änderungen mit sich, die es zu beachten gilt.

Auftragsdatenverarbeitung nach § 11 Abs. 5 BDSG

Ich hatte in meinem Beitrag

– Auftragsdatenverarbeitung – Wartungsverträge und IT-Support

auf den nach dem zur Zeit noch geltenden § 11 Abs. 5 BDSG notwendigen Vertrag über die Auftragsdatenverarbeitung für IT-Wartungsverträge und Instandsetzungsverträge hingewiesen. EU-Datenschutzgrundverordnung in der Anwaltskanzlei weiterlesen

Zusammenarbeit DRAGON Spracherkennung und PhraseExpress

Orlando Florian Rosu – Fotolia

Viele Nutzer von DRAGON Spracherkennung arbeiten auch mit PhraseExpress , einer der wohl führenden Textbausteinverwaltungen.
PhraseExpress zeichnet sich ja dadurch aus, dass es sowohl auf dem Desktop, wie auch auf dem Smartphone etc. mit den gleichen Bausteinen funktionieren kann.
Wenn Sie also eine Vielzahl von Bausteinen bereits unter PhraseExpress gespeichert haben, sollten Sie überlegen, ob Sie diese nicht auch mit Dragon weiternutzen wollen.

Vielfach wird die Meinung vertreten, Dragon arbeite nicht mit PhraseExpress zusammen, da letzteres grundsätzlich die Nutzung von Tastenkürzel voraussetzt, bei Dragon es sich aber um eine reine Spracherkennung handle.

Natürlich können Sie auch mit Dragon Tastenkürzel oder Tastatureingaben simulieren.
Ich habe z. B. in PhraseExpress einen Baustein für die Begrüssung von Mitgliedern in einer meiner XingGruppen.

Da ich überwiegend mit Dragon arbeitete rufe ich diesen Baustein, der normalerweise nach <beg> + Leertaste funktioniert, mit Dragon mit folgenden Befehlen auf:
“drück b”
“drück e”
“drück g”
“drück Leertaste”.
Ein wenig umständlich.
Ich werde mir Gedanken machen, wie ich den Aufruf in PhraseExpress für Dragon sinnvoller anpasse. Da aber PhraseExpress bereits vor Dragon bei mir im Einsatz war, habe ich die Umstellung bisher gescheut.

Ich hoffe dennoch, dass Ihnen dieser kleine Tipp weiterhilft.

Überlegungen zum Jahreswechsel 2017/2018 in der Anwaltskanzlei

©Romolo Tavani

Der nachfolgende kleine Artikel soll – wie jedes Jahr –  Überlegungen anstoßen, welche Arbeiten vor dem Jahresende noch durchgeführt werden können, damit das neue Jahr gleich produktiv begonnen werden kann. Aber evtl. haben Sie für diesen Zweck ja schon eine Checkliste?

Ich hatte bereits im vergangenen Jahr teilweise auf die einzelnen nachfolgenden Punkte hingewiesen.

Es geht also nicht darum festzustellen, welche Investitionen sinnvoll in diesem Jahr noch zu tätigen sind, um steuerliche Vorteile zu erlangen. Dieses sollten Sie mit Ihrem Steuerberater frühzeitig besprechen.

Nein es geht einfach um die ganz banalen Dinge die organisatorisch zu jedem Jahresende anstehen.

Arbeiten in der Bibliothek

Gerade innerhalb einer anwaltlichen Bibliothek fallen zum Jahresende die üblichen Arbeiten an, wie

  • Zusammenstellung der Zeitschriften,
  • Beauftragung des Buchbinder zum Binden der Zeitschriften,
  • aber auch Überprüfung welche Zeitschriften tatsächlich noch weiterhin benötigt werden, auf welche verzichtet werden kann.

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