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Wikipedia führt unter dem Begriff Sprachanalyse aus:

Sprachanalyse ist einerseits ein Fachbegriff aus der Sprachwissenschaft. Dort bezeichnet er die inhaltliche (Semantik) und formale (Syntaktik) Untersuchung eines Textes nach dem Charakter der verwendeten Sprachmittel. Andererseits wird “Sprachanalyse” in unterschiedlichem Sinn in der Philosophie verwendet, etwa sehr allgemein für die Analyse natürlicher Sprache überhaupt als ein Teilprojekt neben anderen Aufgabenbereichen oder spezifischer für Forschungsprogramme, die vorsehen, Philosophie zu betreiben als Analyse der Alltagssprache.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Sprachanalyse

Aber gibt diese Darstellung wirklich das wieder, was heute unter Sprachanalyse bereits möglich ist? Ich glaube nicht.
Im Rahmen eines Beratungsauftrages bin ich auf ein Produkt http://www.nice.com/speech-analytics gestoßen, welches eine Reihe interessante Möglichkeiten enthält, die ich hier kurz darstellen möchte.

Phonetische Indexierung
Diese Funktion gibt die Möglichkeit, z. B. ein gesamtes Gespräch oder Telefonat in Phoneme (kleinste sprachliche Einheit) zu unterteilen und diese in einer Datenbank abzuspeichern. Diese wiederum kann nach einer Vielzahl von Kriterien, wie z. B. Wörter, Begriffe etc. durchsucht werden.

Speech-to-Text-Transcription
Eigentlich nichts neues. Hier wird gesprochener und gespeicherter Text in Schriftform umgesetzt, also genau das, was auch eine digitale Spracherkennung leistet.
Wäre da nicht die Möglichkeit der Erstellung von Text- u. Data-Mining-Modellen.

Ziehen wir wieder Wikipedia zu Rate:

Text Mining, seltener auch TextminingText Data Mining oder Textual Data Mining, ist ein Bündel von Algorithmus-basierten Analyseverfahren zur Entdeckung von Bedeutungsstrukturen aus un- oder schwachstrukturierten Textdaten. Mit statistischen und linguistischen Mitteln erschließt Text-Mining-Software aus Texten Strukturen, die die Benutzer in die Lage versetzen sollen, Kerninformationen der verarbeiteten Texten schnell zu erkennen. Im Optimalfall liefern Text-Mining-Systeme Informationen, von denen die Benutzer zuvor nicht wissen, ob und dass sie in den verarbeiteten Texte enthalten sind. Bei zielgerichteter Anwendung sind Werkzeuge des Text Mining außerdem dazu in der Lage, Hypothesen zu generieren, diese zu überprüfen und schrittweise zu verfeinern.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Text_Mining

Speaker Trennung
Hier werden die Gespräche der beteiligten Personen analysiert dahingehend, welcher Gesprächsteil welcher Person zuzuordnen ist.

Emotion Erkennung
Bemühen wir zur ersten Erklärung wieder Wikipedia:

Emotionserkennung ist der Prozess der Abstraktion und Klassifikation von audio-visuellen Signalen und ihre Entschlüsselung als Zeichen für Emotionen. Sie findet vor allem in der Emotionspsychologie, der Psychotherapie, der Humanethologie und der Robotik Anwendung. In der Robotik unterscheidet man zwischen visueller Emotionserkennung und akustischer Emotionserkennung. Im Gegensatz zur Humanethologie und der Psychologie hat die Robotik ein sehr einfaches Bild menschlicher Emotionen. So werden hier der Ausdruck und die Darstellung von Emotionen häufig mit dem Empfinden von Emotionen gleichgesetzt. Folgendes Beispiel soll dies verdeutlichen. Sobald eine Person seine Mundwinkel nach oben zieht oder z. B. den Satz „ich bin fröhlich“ spricht, deutet das die Robotik als Freude. Die Psychologie hingegen würde hier erstmal nur den Ausdruck eines fröhlichen Satzes sehen – aber noch lange keine echte Freude.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Emotionserkennung

Vereinfacht ausgedrückt gibt das Tool die Möglichkeit, Emotionen der Beteiligten eines aufgenommenen Telefonats analysieren zu können, also ob Zufriedenheit oder Unzufriedenheit vorliegt, aber auch Nervosität etc.

Talk-over-Analyse
Diese verschafft einen Eindruck über den Gesprächsfluss eines Telefonats, also ob einer der Beteiligten geschwiegen, gezögert oder fließend gesprochen hat, oder ob die Beteiligten gemeinsam gesprochen haben, was wieder Rückschluss auf eine Vielzahl von Erkenntnissen zulässt.

Fazit
Sicherlich ist dieses Programm vordergründig für Supportcentren, Callcenter etc. gedacht, um – natürlich nach Vorankündigung – Gespräche über Grund, Inhalt, Ablauf, Zufriedenheit etc. analysieren zu können, um “die Kundenzufriedenheit” zu erhöhen.
Aber wird es dabei bleiben?

 

 

 

 

Die Umfrage ist abgeschlossen. Die Auswertung ist erfolgt.

Sie können die Auswertung unter der Seite “Anwaltssoftware” downloaden.

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  • Wie bereits im vergangenen Jahr, wurde unter

    http://www.anwaltsprogramme.treysse.com/

    ein elektronische Fragebogen eingestellt, der die Verwendung von Software in Anwaltskanzleien ermitteln soll.

    Für rege Teilnahme wäre ich dankbar.

    Mit bestem Gruß
    H. Treysse

    Bundestag macht den Weg für DE-Mail frei

    Der Bundestag hat am 24.02.2011 den Weg frei gemacht für den E-Mail-Dienst auf der Basis des sogenannten “DE-Mail-Gesetzes”.

    Es wird damit gerechnet, das der Start des Dienstes im dritten Quartal 2011 möglich sein wird. Voraussetzung für den Start ist, dass die Anbieter sich beim BSI für diesen Dienst zertifizieren haben lassen.

    Nutzen Sie E-Mail-Disclaimer ?

    “Diese eMail enthaelt vertrauliche und/oder rechtlich geschuetzte Informationen. Wenn Sie nicht der richtige Adressat sind oder diese eMail irrtuemlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender und vernichten Sie diese Mail. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabe dieser Mail ist nicht gestattet. // This email may contain confidential and/or privileged information. If you are not the intended recipient (or have received this email in error) please notify the sender immediately and destroy this e-mail. Any unauthorized copying, disclosure or distribution of the material in this email is strictly forbidden”

    Solche oder ähnliche Ergänzungen, in der Literatur als Disclaimer bekannt, finden sich zwischenzeitlich unter jeder zweiten E-Mail.
    Teilweise sind die Texte länger, als der Inhalt der E-Mail selbst und entfalten, wenn überhaupt, nur dann eine Rechtswirkung, wenn sie im Verkehr mit natürlichen oder juristischen Personen Verwendung finden, mit denen bereits eine geschäftliche Beziehung besteht. Letzteres wird in der Literatur aus sogenannten “Rücksichtsnahmepflichten” hergeleitet wobei auch hier erhebliche Probleme bestehen, evtl. Ansprüche durchzusetzen.

    Soweit keine geschäftliche Beziehung zwischen Versender der E-Mail und irrtümlichem Empfänger der E-Mail bestehen, haben diese “Disclaimer” absolut keine rechtliche Wirkung.
    Diese “Disclaimer” sind unnötiger Ballast, der ohne Sinn und Zweck zu Tausenden täglich verschickt wird,

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  • Marktstudie zu Anwaltsprogrammen II

    Zwischenzeitlich ist die Fragebogenaktion abgeschlossen und die Auswertung wurde vorgenommen.

    Das Ergebnis können Sie sich hier downloaden.

    Zwischenzeitlich wurde auf der bekannten Business-Plattform XING eine Diskussionsgruppe “Software für Rechtsanwaltskanzleien und Rechtsabteilungen” eingerichtet.
    Besuchen Sie uns doch einmal.

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  • Mit dem E-POSTBRIEF schreiben, versenden und empfangen Sie Briefe an Ihrem PC. Einfach, bequem und schnell. Und im Gegensatz zur E-Mail ist der
    E-POSTBRIEF verbindlich, vertraulich und verlässlich. Er überträgt die Vorteile des Briefs in das Internet. Endlich erhalten Sie weniger Spam, Viren
    und unerwünschte Werbung. Und das Besondere: Der E-POSTBRIEF kann nicht nur elektronisch, sondern auch klassisch per Postbote zugestellt werden.

    Quelle
    https://adresse-sichern.epost.de/epostbrief-was

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  • De-Mail – sichere elektronische Post für alle. Ganz gleich, ob Sie mit Banken, Behörden, Notaren oder Anwälten sicher E-Mails austauschen oder ob Sie wichtige Unterlagen wie Verträge oder Bankunterlagen sicher aufbewahren möchten – mit De-Mail können Sie sicher und rechtsverbindlich kommunizieren. Alles, was Sie dafür benötigen, ist Ihre eigene De-Mail-Adresse.
    Sichern Sie sich einfach bei uns kostenlos Ihre De-Mail-AdresseE-Mails gehören zur alltäglichen Kommunikation wie das Telefonieren und das Schreiben von Briefen. Im Falle eines Rechtsstreits jedoch, werden von Gerichten E-Mails bis heute nicht unbedingt als Beweismittel anerkannt.
    Das soll sich jetzt mit der persönlichen De-Mail ändern. Mit Ihrer eigenen De-Mail-Adresse lassen sich elektronische Nachrichten und Dokumente vertraulich und fälschungssicher weltweit von jedem Computer mit Browser und Internetzugang verschicken und empfangen. De-Mail kann sogar Einschreiben per Post ersetzen, die bei besonders wichtigen Briefen bislang üblich sind.

    Quelle:
    https://fssecure.t-online.de/de-mail/

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  • Marktstudie zu Anwaltsprogrammen

    Seit einigen Jahren gibt es eine Vielzahl von Anwaltsprogrammen für kleine, mittlere und auch große Kanzleien.
    Schaut man sich diese Programme einmal an stellt man schnell fest, welche Schwerpunkte bei Programmierung abgedeckt werden sollten.
    Das “gute” Programm, welches die Bedürfnisse jeder Anwaltskanzlei deckt, gibt es nicht.
    Die Programme sind von ihrer Struktur teilweise weder modular aufgebaut, können also nicht nur teilweise in der Kanzlei eingesetzt werden, sind überwiegend als Unterstützungsleistung im Bereich Zwangsvollstreckung oder Aktenverwaltung konzipiert, lassen die eigentliche Unterstützung des Kanzleiinhabers bei der Zukunftsplanung missen, erfreuen sich aber dennoch erheblichen Zuspruchs.

    Die Website http://www.anwaltsprogramme.treysse.com soll eine Brücke zwischen den Anbietern einerseits und Nachfragendem “schlagen”.

    Was ist in Zukunft geplant?

    • Marktstudie durch Erarbeitung und elektronische Zurverfügungstellung eines Fragebogens
    • Erarbeiten eines Anforderungskatalogs auf der Basis der Ergebnisse der Marktstudie
    • Schaffung einer Basis für Darstellungen durch die Anbieter
    • Zuverfügungstellung eines Forums für die Anwender

    Wenn auch Sie sich an der Marktstudie beteiligen wollen, können Sie diese direkt über http://www.anwaltsprogramme.treysse.com/html/marktstudie.html 

    erreichen.

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